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marketing_claude/marketing.md

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# Marketing-Wissensbasis DesTEngS
Diese Datei ist die zentrale Wissensbasis über das Unternehmen, die für alle Teilgebiete relevant ist. Sie wird in der ersten Arbeitsphase interaktiv gemeinsam mit Thomas befüllt und im Laufe der Zeit aktualisiert.
> **Hinweis für den KI-Agenten:** Fülle Abschnitte nie eigenständig mit Annahmen. Befrage Thomas gezielt. Sobald ein Abschnitt validiert ist, entferne den Platzhalter-Hinweis `_(offen)_`.
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## 1. Unternehmen
- **Name:** DesTEngS Dr.-Ing. Thomas Langer (Kurzform/Marke: DesTEngS)
- **Branche / Tätigkeitsfeld:** Freiberufliche Unternehmensberatung mit Ingenieurdienstleistungen in den Bereichen generative KI (AI Consulting) und Elektronik-Entwicklung.
- **Gründungsjahr / Historie:** Gegründet 2011. Wichtiger Meilenstein: Abschluss der Ausbildung zum AI Consultant mit TÜV-Zertifikat im Oktober 2025 im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung auf generative KI.
- **Größe:** Einzelunternehmer ohne angestellte Mitarbeiter. Die Ehefrau unterstützt gelegentlich bei organisatorischen Aufgaben auf der Website werden deshalb bewusst "Wir"-Formulierungen verwendet.
- **Standort(e):** Firmensitz: Biberger Straße 91, 82008 Unterhaching, Deutschland. Für Marketing oft als "Großraum München" bezeichnet. Einzugsgebiet:
- Großraum München bei Aufträgen mit regelmäßiger Vor-Ort-Präsenz beim Kunden
- Deutschlandweit bei Tätigkeiten, die nahezu vollständig remote aus den eigenen Büroräumen erbracht werden können
- **Website / Online-Präsenz:**
- Deutsche Website: https://destengs.de
- Englische Website: https://destengs.com
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/thomas-langer-b9742a2
- Freelance.de: https://www.freelance.de/Freelancer/301931-Consultant
- Xing: https://www.xing.com/profile/Thomas_Langer28
- Weitere Freelancer-Plattform-Profile: Freelancermap.de, Randstad Professional, Malt.de, Uplink
## 2. Angebot
### Kernprodukte / Kerndienstleistungen
**Generative KI (strategischer Fokus):**
- KI-Potenzialanalyse-Workshops inklusive Schulung, Identifikation und Bewertung von KI-Use-Cases, Erstellung einer Umsetzungs-Roadmap und längerfristiger Begleitung
- KI-Schulungen
- KI-Implementierungen
**Elektronik-Entwicklung:**
- Konzeptfindung, Requirements Engineering und Erstellung von Spezifikationen
- Software Design
- System Integration
**Schwerpunkt / Gewichtung:** Der strategische Fokus liegt klar auf generativer KI. Das Geschäft soll aktiv in Richtung KI verschoben werden; die Elektronik-Entwicklung bildete bisher den alleinigen Tätigkeitsschwerpunkt und bleibt als Standbein erhalten.
### Alleinstellungsmerkmale (USPs)
Der zentrale USP ist die Kombination aus:
1. Umfangreichem Wissen im Bereich generative KI (TÜV-zertifizierter AI Consultant)
2. Praktischer Erfahrung mit generativer KI
3. Über 30 Jahren Ingenieurstätigkeit in Entwicklung, Test und Systemintegration neuer Elektronik in verschiedensten Einsatzumgebungen
**Weiterer Differenzierer:** Im Gegensatz zu den meisten freiberuflichen Ingenieurdienstleistern verfügt DesTEngS über eigene Büroräume mit professionellem Equipment.
### Preis-Positionierung
Generelle Positionierung: **etwas oberhalb des Mittelfeldes**.
Durch die Fokussierung auf KI wird das bisherige reine Stundenhonorarmodell zunehmend unattraktiv. Zusätzlich werden daher eine nutzenbasierte Vergütung sowie der Verkauf von Produkten zum Festpreis etabliert.
**Vergütungsmodelle:**
- **Präferiert Nutzenbasierte Vergütung:** Bei längeren Aufträgen wird eine nutzenbasierte Vergütung angestrebt: Je größer der Nutzen für den Kunden, desto höher die Vergütung. Der konkrete prozentuale Anteil am finanziellen Kundennutzen ist noch nicht festgelegt.
- **Stundenhonorar (wie bisher):**
- Standard-Stundensatz für Agenturgeschäft: **105 € netto** (orientiert an Freelancer-Studien 2026: Durchschnitt IT 102 €/h, Durchschnitt 20+ Jahre Erfahrung 107 €/h)
- Stundensatz für KMU-Direktbeauftragung: **höher als Agentursatz, noch festzulegen** (keine Agenturmarge, direkter Kundenkontakt)
- Absolute Untergrenze (alle Auftragsarten): **90 € netto**
- Abrechnung nur für tatsächliche Tätigkeitszeit am Kundenauftrag
- **Produkte zum Festpreis:** KI-Potenzialanalyse-Workshops und KI-Schulungen sollen als standardisierte Produkte mit Festpreis angeboten werden. Produktzuschnitt und Preise sind noch festzulegen.
**Effektiver Stundensatz (interne Steuerungsgröße):**
Definiert als *(Summe aller Einnahmen Summe aller Ausgaben) ÷ Summe aller Zeitaufwände*. Zusatzaufwände wie Reise- und Übernachtungskosten werden nicht an den Kunden weiterberechnet, senken aber den effektiven Stundensatz. **Mindestanforderung:** Der zu erwartende effektive Stundensatz eines Projekts muss mindestens **80 €** betragen, damit das Projekt angenommen wird.
**Offene Punkte in diesem Abschnitt:** Zuschnitt und Festpreise der KI-Produkte.
_Notiz zur nutzenbasierten Vergütung (S02): Konkretisierung erst bei einem konkreten Fall sinnvoll, kein eigenes Teilgebiet. Voraussetzung sind verlässliche KPI/ROI, die idealerweise im Rahmen eines KI-Potenzialanalyse-Workshops aufgestellt werden. Die Berechnung der Vergütung aus KPI/ROI und die Höhe einer Basisvergütung hängen von Zielerreichungs-Wahrscheinlichkeit, Restrisiko und Zeitversatz ab. Vor dem ersten Fall klären: Modell „reduzierte Basisvergütung plus Erfolgsanteil" vs. „voller Stundensatz plus Bonus bei KPI-Erreichung" (unterschiedliche Risikoverteilung)._
## 3. Zielgruppe(n)
Es gibt zwei Zielgruppen. Für beide sind in der Regel sowohl generative KI als auch Elektronik-Entwicklung relevant. Es gibt **keine Branchenbeschränkung**.
### Primäre Zielgruppe: KMU mit Direktbeauftragung
Kleine und mittelgroße Unternehmen (10249 Mitarbeiter), die DesTEngS direkt beauftragen ohne zwischengeschaltete Agentur oder Personalvermittler.
**Typische Ansprechpartner:** Geschäftsführung, F&E-Leitung, Fachabteilungsleiter, Digitalisierungs- und Innovationsverantwortliche.
### Sekundäre Zielgruppe: Consulting-Agenturen
Alle bislang lukrativen Aufträge kamen über Consulting-Agenturen zustande. Ablauf: Die Agentur kauft die Dienstleistung als Kunde ein und verkauft sie an den Endkunden weiter; DesTEngS agiert als Sub-Contractor und erbringt die Leistung gemäß den Anforderungen des Endkunden. Die Endkunden sind typischerweise Konzerne.
**Typische Ansprechpartner:** Recruiting-Mitarbeiterinnen der Consulting-Agenturen.
### Eingrenzungskriterien für die Lead-Generierung (primäre Zielgruppe)
Die primäre Zielgruppe wird für die aktive Lead-Generierung durch zwei Kriterien eingegrenzt:
**1. Geografische Nähe (vor Ort erreichbar):**
Fokus auf technologieorientierte KMU im Großraum München. Persönliche Vor-Ort-Termine sind ein zentraler Vorteil: Der Kunde bekommt ein verlässlicheres Gefühl für Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit als in Online-Meetings, und Thomas kann den Kunden und das Potenzial für eine weiterführende Zusammenarbeit (z.B. nutzenbasierte Vergütung) besser einschätzen.
**2. Bedarf an speziell angepassten Lösungen:**
Der größte Mehrwert von DesTEngS liegt bei Kunden, deren Herausforderungen über die Einführung von Standard-KI-Produkten hinausgehen. Für Standard-Aufgaben (z.B. Microsoft Copilot einführen, DSGVO-konforme Inference-Provider anbinden) sind IT-Dienstleister oder AI-Consultant-Quereinsteiger die günstigere Wahl. Interessant werden Aufträge mit anspruchsvollen, technischen Herausforderungen, z.B.:
- Entwicklung von Zusatz-Software, die KI-Unterstützung für bestehende Workflow-Tools schafft, die selbst keine gute KI-Integration bieten
- Fine-Tuning von LLMs für spezifische Anwendungsbereiche (inkl. Erzeugung von Trainingsdaten)
- Semantische Suche in Unternehmens-Knowledge-Bases, die sich nicht mit Standard-RAG-Produkten realisieren lässt
- Aufbau von On-Premise-KI-Servern zur Vermeidung von Datenabfluss
**Hinweis:** Ob ein Lead in Kategorie 2 fällt, zeigt sich oft erst im Gespräch. Die Lead-Generierung identifiziert daher im ersten Schritt technologieorientierte KMU im Großraum München; die Qualifizierung des konkreten Bedarfs erfolgt in einem zweiten Schritt (siehe Akquise-Strategie in Abschnitt 6).
### Bisherige Kunden
Die bisherigen Direktkunden sind wegen schwacher Marktlage und fehlenden Budgets für das zukünftige Marketing von untergeordneter Bedeutung.
### Typische Kundenprobleme / Bedürfnisse
Erwartete und in Gesprächen häufig geäußerte Problemstellungen:
- „Wir wissen nicht, wo KI bei uns sinnvoll ist."
- „Wir haben schon KI-Tools, aber bisher keinen nennenswerten Nutzen daraus gezogen."
- „Wir wollen eine KI-Schulung, damit unsere Mitarbeiter unsere KI-Tools effizient und sicher nutzen können."
- „Wir haben die digitale Transformation nicht durchgeführt und haben keine KI-geeigneten Daten."
- „Wir brauchen jemanden, der für unsere KI-Ideen Lösungskonzepte erstellt, mit uns die Anforderungen definiert, es dann implementiert und in unsere Systeme integriert."
- „Wir brauchen eine Software, die jemand mit Hilfe von Coding-KI-Agenten schnell und effizient erstellt."
Am häufigsten in echten Kundengesprächen gehört:
- „Wir haben zwar schon Microsoft Copilot, aber wir haben noch nicht viel mit KI gemacht."
- „Meine Software X hat jetzt auch KI-Unterstützung und das funktioniert ganz gut."
### Entscheidungsprozess
**Consulting-Agenturen (sekundäre Zielgruppe):**
- Einkaufsabteilung des Endkunden: Budget und Rahmenbedingungen
- Fachabteilungsleiter des Endkunden: Kandidatenauswahl
- Einzelentscheider der Agentur: Rahmenbedingungen
- Typischer Zyklus vom Erstkontakt bis zum Auftrag: **ca. drei Wochen**
- Finale Budgetentscheidung: Einkaufsabteilung des Endkunden
**KMU mit Direktbeauftragung (primäre Zielgruppe):**
- Einkaufsabteilung (falls vorhanden): Budget und Rahmenbedingungen
- Geschäftsführer und/oder Fachabteilungsleiter: Kandidatenauswahl
- Typische Zykluszeit: stark variabel je nach Unternehmensgröße, Dynamik und Dringlichkeit zwischen **wenigen Tagen und ca. zwei Monaten**
- Finale Budgetentscheidung: Geschäftsführer, ggf. zusammen mit der Einkaufsabteilung
## 4. Positionierung
### Gewünschte Wahrnehmung
Nach dem ersten Eindruck (Website, Erstgespräch) sollen potenzielle Kunden DesTEngS so beschreiben:
> „Der vertrauenswürdige Ingenieur, der unserem Unternehmen durch seine hohe KI- und Elektronik-Kompetenz und durch seine umfangreiche Erfahrung den größtmöglichen Nutzen liefern kann."
**Kern-Assoziationen, die hängen bleiben sollen:**
- Orientiert sich am Nutzen für den Kunden
- Vertrauenswürdig
- Hohe Kompetenz in allen wichtigen Gebieten
- Fähig zur praktischen Umsetzung
- Umfangreiche Erfahrung
### Wettbewerber
Wahrgenommene Konkurrenz in den Zielgruppen:
- IT-Dienstleistungsunternehmen, die KI-Themen mit adressieren
- Andere KI-Berater
- Andere Berater in den Bereichen IT, Software-Design und System Integration
**Häufigste direkte Alternative und primärer Abgrenzungsgegner:** IT-Dienstleistungsunternehmen.
### Differenzierung
Zugespitzt auf den wichtigsten USP für die Außenwirkung: die Kombination aus über 30 Jahren Ingenieurstätigkeit in Entwicklung, Test und Systemintegration neuer Elektronik mit aktueller Fachkompetenz und Praxiserfahrung bei generativer KI. Diese Brücke zwischen tiefer Ingenieursexpertise und KI ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen, die über die Einführung von Standard-KI-Produkten hinausgehen (vgl. Eingrenzungskriterien in Abschnitt 3).
**Differenzierungssatz:**
> „Ich beschränke mich nicht auf den Verkauf vorgefertigter Pakete, sondern kann Lösungen flexibel an die konkreten Anforderungen meiner Kunden anpassen."
### Kernbotschaft / Elevator Pitch
Der Elevator Pitch ist für Gespräche konzipiert (Netzwerktreffen, Erstgespräche am Telefon) und richtet sich an die primäre Zielgruppe (KMU). Ein Call-to-Action wird situationsabhängig angehängt.
**Langform (gesprochen ca. 48 s):**
> „Ich bin Thomas Langer, promovierter Ingenieur, zertifizierter AI Consultant und Inhaber des Ingenieurbüros DesTEngS. Ich kombiniere über 30 Jahre Erfahrung in Entwicklung, Test und System Integration von neuer Elektronik mit aktueller Fachkompetenz und Praxiserfahrung bei Generativer KI.
>
> Viele Unternehmen haben inzwischen erste KI-Tools eingeführt, aber sie werden oft nicht richtig angewendet oder bringen keinen nennenswerten Mehrwert. Ich helfe dabei, Generative KI so einzusetzen, dass sie einen messbaren Nutzen liefert. Dabei muss ich mich nicht auf den Verkauf vorgefertigter Pakete beschränken, sondern kann Lösungen an die konkreten Anforderungen meiner Kunden anpassen."
**Kurzform (gesprochen ca. 22 s):**
> „Ich bin Thomas Langer von DesTEngS, promovierter Ingenieur und zertifizierter AI Consultant. Ich helfe dabei, Generative KI so einzusetzen, dass sie einen messbaren Nutzen liefert. Dafür kombiniere ich über 30 Jahre Erfahrung aus der Elektronik-Entwicklung mit Fachkompetenz und Praxiserfahrung bei Generativer KI."
**Hinweis zur schriftlichen Verwendung:** In geschriebenen Texten (Website, LinkedIn) empfiehlt sich „TÜV-zertifizierter AI Consultant" statt nur „zertifizierter AI Consultant", da der TÜV-Name in Deutschland ein starkes Vertrauenssignal ist.
## 5. Tonalität und Markenstimme
### Tonalität
- **Grundton:** Formal und seriös, dabei emotional und begeisternd.
- **Anrede:** „Sie"-Form auf der Website und in allen Materialien.
- **Sprachliche Qualität:** Allgemeinverständlich, hohe sprachliche Qualität. Marketing-Buzzwords nur erlaubt, wenn sie eine starke inhaltliche Botschaft transportieren und perfekt zum Kontext passen.
### Sprachen
- **Primärsprache:** Deutsch.
- **Zweisprachigkeit:** Alle Materialien sollen zweisprachig (Deutsch und Englisch) entstehen, da Englisch bei manchen potenziellen Kunden erforderlich ist.
### Dos & Don'ts
**Auf keinen Fall verwenden:**
- Plumpe Marketing-Floskeln ohne wesentlichen Inhalt
- Übertreibungen
- Formulierungen mit Negationen
- Unklare Formulierungen
- Formulierungen mit Gedankenstrichen; stattdessen Kommas verwenden
- Gendern
- Emojis
- Humor
- Folgende Wörter sind in jeglicher grammatikalischen Form und Konjugation verboten (typische KI-Fehlgriffe bei deutschen Texten): „eintauchen", „entdecken", „enthüllen", „erobern", „umarmen", „Haltung"
**Gern verwenden:**
- Längere Fließtexte mit einer natürlichen Mischung aus kurzen, mittleren und langen Sätzen
- Gelegentlich an passenden Stellen unübliche, präzise und professionelle Begriffe, die perfekt zum Kontext passen, um Texte eloquent zu gestalten
### Ich/Wir/DesTEngS — Richtlinie zur Perspektive
- **„Ich"-Form als Standard** überall dort, wo Person, Erfahrung und Kompetenz von Thomas Langer im Vordergrund stehen: Website-Texte, Elevator Pitch, LinkedIn, Angebotstexte. Passt zur Positionierung als persönlicher, vertrauenswürdiger Experte und wirkt authentisch.
- **„Wir"-Form nur dort, wo es sachlich stimmt:** Wenn tatsächlich mit Partnern oder Subunternehmern an einem Projekt gearbeitet wird, oder in generischen Formulierungen, in denen „wir" = „Sie und ich" bedeutet (z.B. „Wir vereinbaren einen Termin").
- **Firmenname als dritte Option:** Statt „Wir bieten …" oder „Ich biete …" funktioniert auch „DesTEngS bietet …" klingt professionell, ohne eine bestimmte Teamgröße zu suggerieren.
## 6. Aktueller Marketing-Status
### Bisherige Aktivitäten
Bisherige Maßnahmen zur Kundengewinnung (vor der strategischen Neuausrichtung auf Generative KI, damals nur Zielgruppe Consulting-Agenturen):
- Lebenslauf an Consulting-Agenturen gesendet → **einziger Kanal, der funktioniert hat**
- Freelancer-Plattform-Profile angelegt (inzwischen veraltet)
- Englisches LinkedIn-Profil gepflegt (inzwischen veraltet)
- Deutsches Xing-Profil gepflegt (inzwischen veraltet)
- Einige persönliche Kontakte über Auftragssuche informiert
### Vorhandene Materialien
- Corporate Identity (Farben, Schriften)
- Logo und eingetragene Wort-/Bildmarke (DesTEngS und DesTEngS-Logo)
- Domains destengs.com und destengs.de
- Websites destengs.com (Englisch) und destengs.de (Deutsch)
- E-Mail-Adressen und E-Mail-Signaturen
- Visitenkarten
- Stempel
- Portraitfotos
- Bürofotos minderwertiger Qualität (als Quelle für KI-generierte Büro-Bilder gedacht)
- One-Pager mit Leistungsbeschreibung und Erfolgsbeispielen
- Brief-Vorlage im Word-Format
- Präsentations-Vorlage im PowerPoint-Format
### Kanäle und Performance
- **Freelancer-Plattform-Profile (Freelance.de, Freelancermap, Randstad Professional):** Bringen derzeit keine passenden Anfragen, weil die Profile die strategische Neuausrichtung auf Generative KI noch nicht widerspiegeln. Eingehende Anfragen sind sehr unpassend.
- **LinkedIn:** Aktuell einziger aktiv genutzter Kanal, jedoch nur zur Darstellung und Kontaktpflege, nicht für Postings.
- **Xing:** Kostenpflichtiges Abo gekündigt. Profilpflege hat geringe Priorität, da die Plattform zunehmend an Bedeutung verliert.
- **Malt und Uplink:** Machen den Eindruck, für professionelle Unternehmensberater ungeeignet zu sein.
- **Website-Traffic:** Kein Monitoring installiert. Der Traffic ist vermutlich zu vernachlässigen, da außer der Firmendarstellung keine weiterführenden Inhalte angeboten werden.
### Budget
Kein separates Marketing-Budget vorhanden, da es noch keine Marketing-Planung gibt. Das zukünftige Budget wird sich am Ergebnis der laufenden Marketing-Optimierung orientieren.
- **Sekundäre Zielgruppe (Consulting-Agenturen):** Kein Budget erforderlich, da lediglich Optimierung und Versendung des Lebenslaufs nötig ist.
- **Primäre Zielgruppe (KMU):** Angedachter Ansatz: mit einer Sequenz kleiner Werbekampagnen das richtige Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ermitteln. Konkrete Idee: KI-gestützte Lead-Generierung, anschließend telefonische Kaltakquise durch eine tageweise beauftragte externe Arbeitskraft.
### Akquise-Strategie (primäre Zielgruppe)
Die Akquise für KMU-Direktkunden folgt einem zweistufigen Prozess:
**Stufe 1 Lead-Identifikation:**
Technologieorientierte KMU im Großraum München systematisch identifizieren. Mögliche Quellen: Firmendatenbanken, IHK-Verzeichnisse, Branchenportale, Google Maps/Unternehmensprofile, LinkedIn Sales Navigator, Teilnehmerlisten lokaler Wirtschaftsveranstaltungen. Dieser Schritt lässt sich teilweise KI-gestützt automatisieren.
**Stufe 2 Lead-Qualifizierung:**
Identifizierte Leads werden kontaktiert, um den konkreten Bedarf aufzudecken. Bevorzugte Kontaktsequenz für ausgewählte Leads:
1. Postalisches Mailing mit hochwertigem One-Pager und Einladung zum Erstgespräch (erster Touchpoint, schafft Wiedererkennung).
2. Telefonische Kontaktaufnahme einige Tage später durch eine tageweise beauftragte externe Arbeitskraft. Bezugnahme auf den One-Pager. Ziel ist nicht der Verkauf von KI-Beratung, sondern das Angebot eines niedrigschwelligen Ersttermins (z.B. „Darf Herr Dr. Langer Ihnen in 30 Minuten zeigen, wo in Ihrem Unternehmen KI einen konkreten Nutzen bringen könnte?").
3. Bei Interesse: persönlicher Ersttermin vor Ort.
Ergänzender Kanal: Lokale Wirtschaftsveranstaltungen (IHK-Events, Unternehmerfrühstücke, Technologie-Stammtische). Bereits in kleinem Umfang aktiv, soll intensiviert werden, sobald das Marketing bereit ist.
Erst im Erstgespräch zeigt sich, ob der Kunde Standard-Lösungen braucht (dann ggf. Schulung anbieten oder weiterverweisen) oder maßgeschneiderte Lösungen (Kerngeschäft von DesTEngS).
**Rechtlicher Hinweis:** Telefonische B2B-Kaltakquise ist nach UWG §7 nur bei mutmaßlicher Einwilligung zulässig. Vor dem Start ist eine juristische Prüfung erforderlich, ob die Ansprache technologieorientierter KMU mit einem KI-Beratungsangebot diese Schwelle erreicht.
## 7. Ziele
### Kurzfristige Marketing-Ziele (nächste 3 Monate)
- Lebenslauf für Consulting-Agenturen optimiert und verteilt.
- LinkedIn-Profil von „nur Englisch und inhaltlich veraltet" auf „inhaltlich aktuell, Deutsch und Englisch" optimiert.
- Die wichtigsten drei Freelancer-Plattform-Profile optimiert.
- Außenwirkung der DesTEngS-Websites von „selbst gebastelt" auf „sehr professionell" verbessert.
- Die ersten 100 KMU-Leads generiert.
- CRM-Tool einsatzbereit für telefonische Kaltakquise mit externer Arbeitskraft.
### Mittelfristige Ziele (612 Monate)
- Insgesamt mindestens 300 KMU-Leads generiert.
- Festpreisprodukte definiert.
- Hochwertiger DesTEngS-One-Pager erstellt und per postalischem Mailing an 100 ausgewählte Leads versendet (als erster Touchpoint vor der telefonischen Kaltakquise).
- Telefonische Kaltakquise mit externer Arbeitskraft ist für 100 ausgewählte Leads erfolgt.
### Langfristige Vision (35 Jahre, nicht nur Marketing)
- Anerkannter KI-Berater im Münchner Mittelstand.
- Mehrere Projekte mit nutzenbasierter Vergütung durchgeführt.
- Mindestens eine angestellte Arbeitskraft.
- Die Nachfrage lastet Thomas und die angestellten Arbeitskräfte vollständig aus.
- Eine KI-Telefonassistentin beantwortet Kundenfragen, berät und stellt erste Fragen für ein späteres Erstgespräch, das dann mit menschlichen DesTEngS-Mitarbeitern erfolgt.
### Messbare KPIs
- Anzahl der fachlich und preislich passenden Anfragen, aufgeteilt nach Kanal: Consulting-Agenturen, Freelancer-Consulting-Plattformen, LinkedIn, eigene Werbekampagnen.
- Anzahl der generierten Leads.
- Anzahl der über mehrere Kanäle kontaktierten Leads.
- Conversion-Rate von kontaktierten Leads zu Auftrag.
- Umsatz-Anteile aus KMU-Direktgeschäft mit Festpreisprodukten vs.KMU-Direktgeschäft auf Honorarbasis vs. KMU-Direktgeschäft mit nutzenbasierter Vergütung vs. Agenturgeschäft.
## 8. Rahmenbedingungen und Einschränkungen
### Zeitliche Ressourcen von Thomas
- Ohne Kundenauftrag (z.B. aktuell): Bis zu **35 Stunden/Woche** für Marketing.
- Bei voller Auslastung durch Kundenauftrag: Bis zu **6 Stunden/Woche** für Marketing.
### Tools und Plattformen
**Bereits im Einsatz:**
- E-Mail-Client: Mozilla Thunderbird
- Website-CMS: WordPress
- Lokale Microsoft Office Suite (nicht Office 365, kein Teams)
- LibreOffice Suite
- Grafiktools: GIMP, Inkscape
- KI-Tools: Anthropic Claude Cowork und Claude Code, Manus
- Fireflies.ai (Meeting-Transkription)
- Miro (Whiteboard/Kollaboration)
- Google Workspace (aktuell Google Meet für Online-Meetings)
- VSCodium mit Cline (KI-gestütztes Coding)
**Geplant:**
- CRM-System (favorisiert: SuiteCRM, finale Entscheidung hängt von Marketing-Ergebnissen ab)
- Microsoft Office 365 mit Teams für Online-Meetings
### Rechtliche / branchenspezifische Einschränkungen
In Bayern gelten für freiberufliche Ingenieure spezifische Regeln der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau (Bayika), die Werbung streng auf sachliche Information beschränken. Die Berufsordnung (§ 7) erlaubt Werbung nur, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Inhalt und Form sachlich unterrichtet.
**Zulässige Maßnahmen:**
- Homepages, Branchenverzeichnisse, Flyer, Baustellenschilder oder Fahrzeugbeschriftungen mit sachlichen Angaben zu Qualifikationen und Leistungen.
- Fachmessen, Newsletter oder Social Media, wenn informativ und datenschutzkonform (DSGVO-Abwägung).
- Eigendarstellung in Presse oder Öffentlichkeitsarbeit, die Leistungen betont, ohne übertriebene Versprechen.
**Verbotene Praktiken:**
- Anpreisende Slogans wie „günstig" oder „preiswert".
- Elektronische Post (E-Mail, Instant-Messenger-Nachrichten) an einen Adressaten ohne dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung.
- Vergleichende Werbung mit wettbewerbswidriger Herabsetzung von Mitbewerbern.
- Kommerzielle Fremdwerbung auf eigener Website und irreführende Firmierungen.
- Unlautere Bewerbung um Aufträge mit unwahren Angaben oder Herabsetzung von Kollegen.
**Spezielle Impressumspflicht:** § 5 TMG (Telemediengesetz) schreibt Mindestangaben für Ingenieurhomepages vor.
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_Stand: Alle Abschnitte (18) inhaltlich befüllt in S02 (2026-04-16). Offene Punkte: Prozentsätze für nutzenbasierte Vergütung (Abschnitt 2), Zuschnitt und Festpreise der KI-Produkte (Abschnitt 2)._
_Notiz aus S02: Bei der Definition der Teilgebiete soll „KI-Glaubwürdigkeitsaufbau" als eigenes Teilgebiet berücksichtigt werden. Inhalte: KI-Erfolge und durchgeführte Workshops dokumentieren und sichtbar machen, eigene KI-Projekte aufbereiten, Mini-Whitepaper erstellen, hochwertige Vertrauensmaterialien für den Vertriebsprozess (keine Content-Strategie für Social-Media-Reichweite). Kontext: Thomas hat bereits drei KI-Potenzialanalyse-Workshops durchgeführt und weitere KI-Erfolge vorzuweisen, die nach LinkedIn- und Lebenslauf-Aktualisierung sichtbar werden. Content-Marketing im Sinne von LinkedIn-Postings/Fachbeiträgen für Reichweite wurde bewusst verworfen, weil KMU-Geschäftsführer diese Kanäle kaum nutzen und der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag zu hoch ist._